Biologische Abwasserreinigung

Das Prozesswasser des Kunden aus der Oberflächentechnik ist belastet mit

  • Keramikschlamm
  • Metallschlamm
  • Detergentien

 Die Aufbereitungsanlage ist wie folgt aufgebaut, 

  • Fällung – Flockung
  • Kammerfilterpresse
  • Pufferbehälter (belüftet)
  • Lamellenschrägklärer
  • FF Bio-Container 30m3(biologische Schmutzfrachtreduzierung)
  • FF Bio-Container 20T (Nitrifikation)
  • Tuchbandfilter
  • Kontrolltank

 Die Abluft des gesamten Systems wird in dem Bioturm gereinigt. In diesem werden Schwefelwasserstoff und geruchsbildende Substanzen von Mikroorganismen umgesetzt. Den Schwefelwasserstoff umsetzenden Mikroorganismen dient das Festbett des Bio - Turms als Ansiedlungsfläche. Die spezielle Anordnung des Festbettmaterials mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen, schafft in Kombination mit einer integrierten Feuchtigkeitsregelung, pH-Wert - Steuerung und der Dosierung spezieller Schwefelbakterien (MIKROS), das optimale Milieu zur Umsetzung von Schwefelwasserstoff in belasteter Abluft.

Der Bio - Turm ist betriebsstabil bei niedrigen Investitions- und Betriebskosten. Auszug aus dem Abluftuntersuchungsprotokoll des Kunden: 
Messergebnisse der Schwefelwasserstoffumsetzung im Bioturm

 

Datum

Druck

ph-Wert
Messpunkte

Überwachung
H2S

 

P1

P2

pH1

pH2

pH3

pH4

pH5

Eingang

Ausgang

12. Nov.

320

620

1,5

2,5

3,0

3,0

3,5

40

<1,4

16. Nov.

800

850

1,5

2,5

2,5

3,5

3,5

<1,0

<1,0

19. Nov.

340

650

1,0

3,0

3,5

3,0

3,0

10

3,0

23. Nov.

340

660

1,0

3,0

3,5

2,5

3,0

150

8,0

01. Dez.

340

660

1,0

2,5

3,0

3,0

2,0

150

2,0

04. Dez.

350

690

1,0

2,0

2,0

3,0

3,5

200

4,0

07. Dez.

330

690

1,0

2,0

3,0

4,0

5,5

300

<0,5

10. Dez.

370

710

1,0

2,0

2,0

2,5

4,0

100

 

Wie die Ergebnisse zeigen, kann die biologische Abwasserreinigung in Industrie- und Gewerbebereichen, wo sie bisher selten zum Einsatz gekommen ist, eine kostengünstige und sichere Problemlösung bieten. Die Kombination chemischer, physikalischer und biologischer Verfahren ist hier die optimale Lösung. Die Einbeziehung der bereits vorhandenen Anlagenkomponenten in das neue Konzept mit neuen Technologien hält die Investition niedrig.